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Chinchilla Point – Faszination aus eindrucksvollen blauen Augen
Von der Fellfarbe einmal abgesehen, unterscheiden sich die silver und chinchilla Points nicht. Die Rassemerkmale gelten die üblichen Kriterien wie auch in der silber und golden Perserzucht. Auffällig ist, das die silberpoints insgesamt recht zart bleiben. Im Vergleich zu anderen silbervarietäten sind die Points keiner und zierlicher, insgesamt auch leichter.
Dies ist wohl auf die enge Linienführung und das Bemühen um einen besseren Typ zurückzuführen. Inzwischen misst man der Körpergrösse mehr bedeutung zu, entsprechende Zuchtprogramme zeigen erste Erfolge.
Hervorstechendes Merkmal der silber points sind die Augen. Diese grossen eindrucksvollen dunkelblauen Augen, die für sich allein sprechen. Betrachter, die einer silverpoint in die Augen blicken, glauben darin zu versinken.
Dieses tiefe dunkelblau, zusammen mit der puppenhaft wirkenden schwarzen, durchgezogenen Lidumrandung, hebt die Augen regelrecht aus dem Gesicht hervor und besticht den Betrachter.
Die Augen verleihen dem Gesicht ein Eigenleben und kein Betrachter kann daran vorbeigehen, ohne fasziniert zu sein.
Das Fell der silverpoints ist fein und dicht. Die rein weisse Unterwolle ist sehr dicht und auch das Bauchfell der silverpoints ist dicht und kräftig entwickelt.
Um dem Problem der engen Linienführung auszubrechen, haben wir verschiedene silber Linien eingekreuzt und mehr Trägertiere zu schaffen. Ein derartiges Zuchtprogramm ist ausserordentlich schwierig, weil es zunächst die typischen Merkmale wie die blaue Augenfarbe oder das Tipping verwischen. Die belastung für solch ein Zuchtprogramm ist enorm. Wir mussten alle Jungtiere eines Wurfes behalten, um sie züchterisch weiterverwenden zu können. Das erfordert einen enormen finanziellen und auch zeitlichen Aufwand.
Jedoch haben wir jetzt silberpoints auf einem hohen Niveau und vorübergehende schwächen der Augenfarbe wurden behoben. Wir haben eine breitere Vielfalt an Trägertieren. Unser Augenmerk liegt nicht unbedingt an extremen typ, wie er heute bei Richtern bevorzugt wird, sondern unser Augenmerk liegt auf dem normalen, harmonischen Typ und dem ausgewogenen und normalem Perserkopf, ohne Deformation des Schädels, des Kiefers, ohne Augen, Fress und Luftprobleme.
Ein Perser im normalen Typ mit kräftigem Kinn (wie es der Standard vorschreibt) hat meist einen Vorbiss (wird toleriert bis 2mm) Woher soll auch sonst das „kräftige Kinn“ herkommen? An einem Vorbiss dieser Grössenordnung nimmt die Perserkatze keinen Schaden, sie kann ganz normal ihr Futter zu sich nehmen.
Es ist nicht immer leicht aber vorhandene Fehler einer Linie sollten durch gezielte Auslese ausgemerzt werden und nicht mit korrekten Tieren verpaart werden in der Hoffnung das die Warscheinlichkeit fehlerhafter Jungtiere sich verringert.
Ein Anfängerzüchter, der seine erste Zuchtkatze kaufen will, trifft nicht immer auf einen ehrliche und ausführliche Beratung seitens des Züchters. Vorallem wenn es um Probleme und Erbfehler geht, die seine Zuchtlinie betreffen, hüllt sich so mancher in Schweigen um nicht in Verruf zu kommen oder um den Käufer nicht als Abnehmer zu verlieren aber dazu in einem anderen Teil mehr.
Immer wieder fallen in silber/chinchilla Würfen silberpoints und/ oder umgekehrt. Dies ist ein untrügliches Zeichen gemeinsame Verwandschaft und Herkunft. Die Einschätzung der Farbe bei silverpoint Jungtieren ist manchmal recht problematisch, lassen doch die fast weiss geborenen points erst recht spät ihre wirkliche Farbe erkennen.
Wer nicht viel Geduld und starke Nerven für züchterische Rückschläge mitbringt, sollte keine silverpoints züchten.
Die Entwicklung der silberpoints verläuft anders als bei anderen Varietäten. Chinchillapoints oder shadedpoints lassen sich erst recht spät, meist oft erst nach einem Jahr zu erkennen geben ob sie jetzt silver oder chinchilla sind. Obwohl vor allem die Kater oft schon mit acht oder neun Monaten Geschlechtsreif sind, entwickeln sie ihre rassetypischen Merkmale erst recht spät und viel ist das hässlichste Kitten später das schönste Erwachsenentier. Es ist keine seltenheit, das eine silverpoint erst mit zwei oder drei Jahren ihre wahre Blüte erreicht und somit zur Ausstellungsfähigkeit gelangt. So ist die Auswahl der Zucht und Ausstellungstiere oft recht schwierig. Die genaue Kenntniss der Linie und ihrer Eigenheiten. Das typische Persergesicht, die ausdrucksstarken und tiefblauen Augen, der ziegelrote Nasenspiegel, all dies bildet sich bei manchen Linien oftmals recht spät aus.
Silver und goldenpoints sind Ausgeglichen und sanft im Temperament und dennoch unterscheiden sie sich von anderen Perservarietäten durch eine stark ausgeprägte Persörnlichkeit, eine starke enge Fixierung auf ihren Menschen verbunden mit einer fast unglaublichen Anhänglichkeit und Verschmustheit, eigentlich sind sie wie kleine Schmusehündchen, alle hören bei mir auf ihren Namen.
Sie sind unglaublich mitteilsam und enorm sensibel und reagieren auf Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität weitaus heftiger als viele andere Katzen, dass sie in ihrer eigenen Art auch recht schnell ausdrücken.
Wer einmal eine silberpoint sein eigen nannte, wird nie
mehr darauf verzichten wollen.
By |2021-06-22T16:33:19+02:00Juni 22nd, 2021|News|0 Comments